Telegram bleibt auf den Philippinen nach kurzfristigen Verhandlungen zwischen Vertretern des Messengers und Regierungsbehörden verfügbar. Die Behörden haben jedoch angedeutet, dass die Möglichkeit eines zukünftigen Verbots nicht vollständig ausgeschlossen werden kann.
Die verschlüsselte Cloud-Anwendung, die sich als Dienst mit Schwerpunkt auf «Sicherheit und Geschwindigkeit» positioniert, steht unter genauer Beobachtung der Regulierungsbehörden. Laut den Beamten ist das Schutzniveau der Plattform für die Nutzung durch staatliche Stellen unzureichend.
In der vergangenen Woche hat das Ministerium für Informations- und Kommunikationstechnologie (DICT) das Unternehmen offiziell gewarnt, nachdem Berichte aufgetaucht waren, dass Telegram für Online-Betrug, illegales Glücksspiel und sexuelle Ausbeutung von Kindern genutzt wurde.